ATSC Lasertraining 6.7/7.7.2019

Bei besten Trainungsbedingungen konnte am ersten Juli-Wochenende ein intensives Segeltraining durchgeführt werden. Sämtliche vereinseigene ATSC-Laser und einige private waren auf dem Wasser. Mike Noorlander zeigte 10 Teilnehmer wie man einen Laser regattatauglich aufriggt, möglichst schnell und kontrolliert auf dem Wasser bewegt.

Ob 4,7er, Radial oder Standard-Segel: Auf die Kleinigkeiten kommt es an wenn man schneller und auch mit mehr Bootsbeherrschung als andere segeln möchte. Riggtrimm, Segelstellung, Sitzposition, Pinnenhandling, Manövertechnik: ein sehr komplexes System hat erheblichen Einfluss auf die Bootsbeherrschung und -geschwindigkeit. All das wurde ausgiebig trainiert und immer wieder korrigiert und diskutiert. Dass sichere Bootsbeherrschung und Rollwenden auch bei 5 Bft mit dem richtigen Segeltrimm nicht Zufall sind sondern mit der richtigen Segeltechnik unglaublich Spass machen konnte man an den strahlendenden Gesichtern der Bootsbesatzungen ablesen die ihre Boote am Endes des Tages im Griff hatten und in Höchstgeschwindigkeit mit spritzender Bugwelle übers Wasser düsten. Selbst am Sonntag Nachmittag wollte keiner freiwillig vom Wasser sondern so lange wie möglich das Vergnügen des kräftigen Windes genießen.


Markus Reiff, Sportwart ATSC

Jugend-Landesseglermeisterschaften 2019

Bericht

Vom 5.9. bis 8.9. wurden in Friedrichshafen im Baden-Württembergischen Landesleistungszentrum die Jugend-Segelmeisterschaften 2019 ausgesegelt.

Eigentlich wollten die Bayrischen und Baden-Württembergischen Segler wie 2018 gemeinsame Landesjugenmeisterschaften im Opti, Laser und Europe austragen, leider mussten aber wegen Terminschwierigkeiten getrennte Meisterschaften am Starnberger See (Bayern) und eine Woches später am Bodensee (Friedrichshafen) gesegelt werden.

Neben den badenwürttemergischen Kaderseglern war auch der bayrische Landestrainer mit seinen Kaderseglern nach Friedrichshafen da
bei den Bayrischen Landesmeisterschaften nicht alle ausgeschriebenen Bootsklassen wegen mangelnder Teilnehmerzahl gesegelt wurden. So war es um so erfreulicher dass mit den Bayrischen Teilnehmern in Friedrichshafen ein stattliches Teilnehmerfeld zustande kam und auch im Laser 4.7 und Europe die besten süddeutschen Nachwuchssegler ihr Können messen konnten. Nachdem anstatt der vorhergesagten Flaute an allen drei Wettfahrttagen doch ein moderates, wenn auch oftmals nasses, Lüftchen wehte konnten die 12 geplanten Wettfahrten alle duchgeführt werden. Vom ATSC nahmen mit Kathrin und Luisa Bürkle zwei junge Seglerinnen erstmals in der Klasse Laser 4.7 an den hochkarätig besetzen Regatten teil. Nach einer Eingewöhnphase konnte Luisa am zweiten Wettfahrttag mit der vereinseigenen Blue Bird in Lauf elf sogar einen siebten Platz heraussegeln. Angesichts des meist neu- und sehr hochwertigen Materials der Kadersegler haben sich unsere Nachwuchssegler sehr achtbar geschlagen.

Markus Reiff
Sportwart ATSC

DEUTSCHE BESTENERMITTLUNG IDB FIGHTER 2019

Am 5.10 / 6.10 richtete der ATSC die IDB Fighter 2019 aus.

Hier ein Auszug aus dem Bericht der Fighter-Klassnevereinigung über die Veranstanstaltung:

https://fighter-kv.de/deutsche-bestenermittlung-2019

Von den nasskalten Wetteraussichten liessen sich 13 Fighterer aus ganz Deutschland nicht abhalten für die Deut.Bestenermittlung 2019 an den Altmühlsee zu kommen. Petrus hatte ein Einsehen und drehte pünktlich zur Steuermannsbesprechung am Samstag um 10.00 Uhr den „Wasserhahn“ zu, um ihn dann nach der letzten Wettfahrt am Sonntag gegen 12.30 Uhr wieder aufzudrehen.

Gegen 10.30 Uhr wurde der erste Lauf am Samstag gestartet. Bei frischen Winden bis 5Bft., teils hackigen Böen und kämpferischen Seglern, blieben Kenterungen natürlich nicht aus. „Kenterkönig“, mit 4 Kenterungen in 4 Läufen, wurde unangefochten Mark J. Immer am Limit segelnd, hatte man fast den Eindruck, dass es ihm Spass machte, den Fighter auf’s Wasser zu legen um ihn flux wieder aufzustellen und weiterzusegeln. Aus „Pietätsgründen“ gibt es von Dieter’s „Wasserung“ keine Bilder. Im Nachhinein betrachtet leider, denn als wir mit dem Motorboot zu Hilfe eilten, schwamm Dieter lachend zwischen den „Blaualgen“. Wahrscheinlich freute er sich schon auf die heiße Dusche, die ihn erwartete. Die letzte Wettfahrt des Tages endete gegen 16.00 Uhr.

Die Windverhältnisse forderten den Teilnehmern während der 4 Läufe einiges an Kondition ab. Aber die ausgezeichnete Küche und Bewirtung des ATSC sorgte dafür, dass alle wieder schnell zu Kräften kamen und bei der anschließenden BE-Party, bei Musik und „Tortenbombe“, noch eine Weile mitfeiern konnten. Nach fortgeschrittener Stunde wurde noch innerhalb des „harten Kerns“ der „Nagelkönig“ ermittelt, bevor die Müdigkeit alle in die Federn zwang.

Wieder frisch wurden die Teilnehmer am Sonntag für die letzten zwei Wettfahrten alleine durch den Wind, der mit 2-3Bft. die ohnedies schon kühlen Temperaturen noch etwas erfrischender machte.

Das Wettfahrtteam um Wettfahrtleiter Markus Reiff hielt sich in Daunenjacken und mit warmem Tee mehr oder weniger frostfrei und sorgte für einen reibungslosen Ablauf der Regatten.

So standen am Sonntag, nach 6 Läufen, die Gewinner der Deut.Bestenermittlung und der webORBIS-Trophy 2019 fest. Nachdem die Boote wieder abfahrtbereit verzurrt waren, startete die Siegerehrung am Sonntag um 15.00 Uhr. Für die musikalische Umrahmung und heitere Stimmung sorgte der Shanty-Chor Altmühlsee.

Die Deut.Bestenermittlung gewann unangefochten Jürgen Bärwind mit 6 ersten Plätzen in den 6 Läufen. Zweiter wurde Stephan Bode vor Gerhard Becker. Die Gewinner der webORBIS-Trophy wurden aus 3 Regatten, die übers Jahr verteilt gesegelt wurden, ermittelt. Wie jedes Jahr lobte die Firma webORBIS neben den Pokalen auch Preisgelder für die ersten drei Plätze aus. Sieger wurde Markus Peuckert vor Wilhelm Thiele. Den dritten Platz teilen sich Rainer Hürter und Volker Schramm. 

Unser besonderer Dank gilt allen Teilnehmern, den Verantwortlichen, und überaus engagierten Helfern des ATSC.e.V. in Muhr, sowie dem Shanty-Chor Altmühlsee, die diese gelungene Veranstaltung möglich gemacht haben !

Die Fighter Klassenvereinigung

Zitat Ende

Wir freuen uns um sehr über den positiven Bericht der Klassenvereinigung, um so mehr als dass wir die Veranstaltung mit kleinstmöglicher Besetzung durchführen mussten. Die erfahren „alten Hasen“ nutzen den Brückentag zu einem Kurzurlaub, waren selber auf Regatta oder waren aus gesundheitlichen Gründen nicht einsatzfähig. Auch wenn der Regen pünktlich zum Regattastart am Samstag aufhörte und wie abgesprochen erst wieder am Sonntag nach Regattaende wieder einsetzte, bei maximal 8 Grad Lufttemperatur und bis Fünfer Wind war die Wasserarbeit wahrlich kein sommerliches Vergnügen. Aber unsere Küchenfee Susanne Bürkle hat mit einem Lunchpaket aus  Kaffee,Tee, und Kuchen bestens die Stimmung und die Abwehrkräfte der frierenden ATSC-Motorbootfahrer aufrecht erhalten. Nochmals herzlichen Dank an alle ATSC-Helfer die das Wochenende so erfolgreich mitgetragen haben. 

Euer ATSC-Sportwart

Markus Reiff

Bericht zum Damen Segelwochenende 2019

Wie schon in den Jahren zuvor lud der ATSC zum spätsommerlichen Damen-Segelwochenende ein.

Am 16.8. trafen sich 8 angemeldete Teilnehmerinnen und begannen das Wochenende mit einem Theaterbesuch in Feuchtwangen. Nach der Vorstellung ging es zum ATSC-Clubheim, wo ein Mitternachtssnack auf die Damen wartete.

Am nächsten Morgen gab es zunächst ein gesundes Frühstück, dann wurde es ernst: Auffrischen der Kenntnisse in der Knotenkunde, Auftakeln der Boote (Conger und Laser) und schließlich bei mäßigem Wind die ersten Manöver auf dem Wasser.

Das Mittagessen um 13 Uhr war genauso verdient wie die anschließende Kaffeepause.

Der Wind frischte auf und so konnte danach herrlich gesegelt werden. Gegen 18 Uhr wurde angelegt und die Boote abgetakelt.

Das 5-Gänge-Menü von Erich Michl rundete den ersten Segeltag ab.

Am Sonntagmorgen war der Wind von Anfang an gut und so ging es sofort wieder auf den See hinaus. Die Teilnehmerinnen konnten ihre Fähigkeiten im Sport-und Yacht-Segeln (Conger, Laser und Vereins-Shark) wechselweise austesten. Der anstrengende Tag wurde durch ein Abendessen abgerundet.

Ein schönes, sonniges Wochenende nach Ansicht der Teilnehmerinnen, die nächstes Jahr unbedingt wiederkommen wollen, wenn der ATSC zum Damen-Segelwochenende einlädt.